Satzung des Vereins

§1

Name, Sitz und Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen „Der Runde Tisch“
Gemeinnütziger Arbeitskreis zum Wohle der Stadt Tönning.

Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Husum einzutragen.

Der Verein hat seinen Sitz in 25832 Tönning.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2

Vereinszweck

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

In Ergänzung und unter Aufrechterhaltung des bisherigen Satzungszweckes hat der Verein folgende Zwecke:

  • Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde,
  • Förderung der Pflege und Erhaltung von Kunst und Kulturwerten,
  • Umwelt-, Landschafts- und Denkmalpflege, sowie
  • Förderung der Jugend in Tönning.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch Eigenleistungen und Sammlung von Geldern, um diese zweckgebunden gemeinnützigen Einrichtungen zur Verfügung zu stellen oder mit diesen Geldern in eigener Regie einzelne Projekte zur Erhaltung von Kunst und Kulturwerten sowie im Bereich der Umwelt-, Landschafts- und Denkmalpflege durchzuführen.

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Der Verein behält sich vor, sich in Erfüllung seiner gemeinnützigen Zwecke im Rahmen von Zweckbetrieben wirtschaftlich zu betätigen.

Der Verein will das Interesse der Bürger in Tönning für die Kultur in Vergangenheit und Gegenwart anregen und unterstützen.

 

§3

Mitgliedschaft

I.Aktiv:

Aktive Mitgliedschaft sind die im Verein direkt mitarbeitenden Mitarbeiter.
Die Anzahl der aktiven Mitglieder ist auf 25 beschränkt.

Fördermitglieder sind Mitglieder die sich zwar nicht aktiv innerhalb des Vereins betätigen, jedoch die Ziele und auch den Zweck des Vereins fördern und unterstützen.

Die Mitgliedschaft kann jede nicht in der Geschäftsfähigkeit beschränkte Person ab vollendeten 18. Lebensjahr sowie jede juristische Person erwerben.

Der Vorschlag zur Aufnahme eines Neumitgliedes erfolgt aus der Mitte der aktiven     Mitglieder.

Über die Aufnahme entscheidet die Mitgliederversammlung mit Mehrheit der anwesenden  Mitglieder.

Die Aufnahme darf nicht erfolgen, wenn bei Abstimmung 2 Gegenstimmen abgegeben wurden. Enthaltungen zählen nicht als abgegebene Stimmen.

Die Aufnahme erfolgt durch den Vorsitzenden oder den stellvertretenden Vorsitzenden, die insoweit von der Mitgliederversammlung bevollmächtigt sind.

Dem aufgenommenen Mitglied ist eine Satzung auszuhändigen.

Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod eines Mitgliedes, durch freiwilligen Austritt, durch Streichung von der Mitgliederliste, sowie durch  Ausschluss aus dem Verein.

Der Austritt aus dem Verein ist nur zum Jahresende möglich.

Die Austrittserklärung muss  schriftlich abgefasst sein und muss spätestens bis zum 30.September einem Vorstandsmitglied zugehen.

Ein ausgetretenes Mitglied hat keinen Anspruch auf einen Anteil am Vereinsvermögen.

Ein Mitglied, dass länger als 6 Monate mit seinem Jahresbeitrag im Rückstand ist, wird schriftlich an die fällige Zahlung erinnert. Wird auch dann keine vollständige Zahlung geleistet, ist das Mitglied zum 1.April des folgenden Jahres aus der Mitgliederliste zu streichen.

Dieses Mitglied hat keinen Anspruch auf einen Anteil am Vereinsvermögen.

II.Fördermitgliedschaft:

 

Der Verein wird von einem Förderkreis mitgetragen. Der Förderkreis gehört nicht zu den ordentlichen Organen des Vereins.
Die Fördermitglieder unterstützen den Verein, ohne für die Aufgabenstellung verantwortlich zu sein und ohne die Berechtigung mit Stimmrecht an der Mitgliederversammlung teilzunehmen.

Die Fördermitglieder zahlen einen jährlichen Förderbeitrag, dessen Mindesthöhe von der Mitgliederversammlung festgelegt wird und / oder unterstützen die Projekte des Vereins mit Rat und Tat.

Der Vorstand oder die Mitgliederversammlung könne Fördermitglieder zu einzelnen Mitgliederversammlungen einladen.

Fördermitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Fördermitglied auch keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

§4

Ausschluß

Der Ausschluss erfolgt durch Vorstandsbeschluss, wenn in der Person des Mitglieds ein wichtiger Grund vorliegt, insbesondere, wenn ein Mitglied in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt oder seine Mitgliedschaft das Ansehen oder die Zwecke des Vereins verletzt oder seine Mitgliedschaft das Ansehen oder die Zwecke des Vereins nachhaltig zu schädigen geeignet ist.

Der Beschluss des Vorstandes über den Ausschluss muss dem Mitglied schriftlich mitgeteilt werden.

Das betroffene Mitglied kann innerhalb eines Monats den Antrag an den Vorstand auf Entscheidung durch die Mitgliederversammlung stellen.

In der Mitgliederversammlung ist dem betroffenen Mitglied die Möglichkeit zur Äußerung zu gewähren. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Der Vorstand ist nicht stimmberechtigt. Enthaltungen gelten nicht als abgegebene Stimme. Auf Antrag hat die Abstimmung geheim zu erfolgen.

§5

Mitgliedsbeiträge und Vermögensverwendung

Die Mitgliederbeiträge werden in einer Beitragsordnung gesondert geregelt.

Die Mittel des Vereins dürfen nur satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§6

Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

die Mitgliederversammlung

der Vorstand

§7

Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet regelmäßig einmal im Monat statt.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden statt, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist oder wenn die Einberufung einer derartigen Versammlung von einem Viertel der Mitglieder schriftlich vom Vorstand verlangt wird. Der Antrag ist zu begründen.

Die Mitgliederversammlungen werden von dem Vorstand durch einfachen Brief einberufen. Dieser Einberufung steht die Ankündigung der Mitgliederversammlung in den Husumer Nachrichten gleich.

Die Einberufung muss eine festgelegte Tagesordnung enthalten. Die Einberufungsfrist beträgt eine Woche.

Jedes aktive Mitglied kann bis spätestens 3 Tage vor einer Mitgliederversammlung schriftlich bei dem Einberufungsorgan die Ergänzungen der Tagesordnung verlangen.
Eine solche vorzunehmen, liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Einberufungsorgans.
Dem Verlangen muss jedoch entsprochen werden, wenn es von 1/10 der Vereinsmitglieder unterstützt wird.Über die Ergänzung sollen die Mitglieder noch vor der Mitgliederversammlung in der Form verständigt werden, wie sie geladen worden sind.

Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung können auch in der Versammlung als Dringlichkeitsanträge gestellt werden.
Die Anträge sind zuzulassen, wenn mindestens 1/4 der anwesenden Stimmberechtigten diesem Antrag zustimmt.
Die Beschlussfassung selbst wird jedoch bis zur nächsten Mitgliederversammlung dann ausgesetzt, wenn mindestens 1/4 der anwesenden Stimmberechtigten der sofortigen Beschlussfassung widerspricht.

Satzungsändernde Anträge können in der Mitgliederversammlung nicht gestellt werden.

Die Mitgliederversammlung wird von dem Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von dem stellvertretenden Vorsitzenden geleitet, ersatzweise vom Schatzmeister.

In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Sie fasst Beschlüsse im allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
Stimmenthaltungen bleiben daher ausser Betracht.
Zur Änderung der Satzung oder zur Auflösung des Vereins ist jedoch eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen, mindestens jedoch die Zustimmung 2/3 der Mitglieder erforderlich.

Die Stimmenabgabe in der Mitgliederversammlung erfolgt in offener Abstimmung, wenn nicht mindestens 1/4 der erschienenen Mitglieder geheime Abstimmung beantragen.

Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat.

Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten Stimmen erhalten hat.

Die Mitgliederversammlung ist für folgende Aufgaben zuständig:

  • Entgegennahme des Geschäftsberichts des Vorstandes über das abgelaufene Geschäftsjahr.
  • Entgegennahme der Jahresabschlussrechnung und eines Kassenberichtes,
  • Entgegennahme des Berichtes des Kassenprüfers,
  • Entlastung des Vorstandes
  • Wahl und Abberufung des Vorstands und der Kassenprüfer,
  • Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und Umlagen,
  • Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins und Bestellung von Liquidatoren,
  • Entscheidung über die Berufung eines Mitgliedes gegen den Ausschluss.

Zu der dritten ordentlichen Mitgliederversammlung eines jeden Jahres ist vom Vorstand für das vorangegangene Geschäftsjahr ein Geschäftsbericht zu erstellen sowie der Kassenprüfungsbericht vorzulegen.

Zur Vornahme der Kassenprüfung werden für das jeweils laufende Geschäftsjahr von der Mitgliederversammlung zwei Kassenprüfer gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die den wesentlichen Inhalt der behandelten Gegenstände, die Anträge und die Beschlüsse enthalten soll. Das Protokoll ist vom jeweiligen Schriftführer zu unterzeichnen und auf Verlangen in der nächsten Mitgliederversammlung zu verlesen.

 

§8

Vorstand

Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden und einem Stellvertreter, sowie dem Schatzmeister und dem Schriftführer.

Der Vorsitzende und ein weiteres Mitglied des Vorstandes sind berechtigt, den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten.

Der Vorsitzende wird bevollmächtigt im Namen des Gesamtvorstandes Anmeldungen bei dem Registergericht vorzunehmen, sonstige Erklärungen abzugeben, Zustellungen und formlose Bekanntmachungen entgegenzunehmen, sowie Rechtsbehelf und Rechtsmittel einzulegen.

Der Vorstand wird auf die Dauer von 2 Jahren gewählt.

Die Vorstandsmitglieder bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Eine Wiederwahl ist zulässig.

Der Vorstand ist nur mit vollzähligem Erscheinen der Vorstandsmitglieder beschlussfähig.
Er fasst seine Beschlüsse mit Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
Sollte eines der Vorstands Mitglieder aus ernsten Gründen verhindert sein, so sind die verbleibenden Vorstandsmitglieder einstimmig beschlussfähig.

Scheidet ein Mitglied des Vorstands vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausscheidens einen Nachfolger wählen.

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem Organ des Vereins übertragen sind.

Er hat insbesondere folgenden Aufgaben:

  • Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie die Aufstellung der Tagesordnung.
  • Buchführung und Erstellen des Jahresberichtes.
  • Beschlussfassung über Satzungsänderungen soweit diese zur Erlangung der Gemeinnützigkeit gem. § 51 ff AO erforderlich sind. Der Vorstand beschließt hierüber mit einfacher Mehrheit.

In den Sitzungen des Vorstandes führt der Vorsitzende, ersatzweise sein Vertreter, den Vorsitz.

Über jede Vorstandssitzung ist eine Niederschrift zu fertigen, die den wesentlichen Inhalt der behandelten Gegenstände, die Anträge und die Beschlüsse enthalten soll.
Die Niederschrift ist von dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen.

 

§9

Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur mit der in §8 (Mitgliederversammlung) festgelegten qualifizierten Mehrheit der Mitglieder beschlossen werden.

Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind 2 Mitglieder des Vorstandes gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
Da nach Beendung der Liquidation oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks vorhandene Vermögen fällt an die Stadt Tönning, die es ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.

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